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Ein ♥ für Blogs

Digitalisierung & Medien Zuletzt aktualisiert: 25. Mai 2010 Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Schlagworte: Ein ♥ für Blogs, Fotoholiker, Jean Pol Martin, Tilla Pe

Ein ♥ für Blogs“ geht in die dritte Runde, diesmal gestartet von Marcel. Ich habe mir diesmal drei Beispiele rausgesucht: zwei zur Fotografie und eines zur Erziehungswissenschaft. Alle drei gibt's nach dem Sprung.

Fotoholiker

Julias Blog Fotoholiker ist erst vor kurzem in meinen Feedreader gewandert – als ich über Happy Shooting auf sie gestoßen bin. Ihr Blog behandelt die Fotografie und umfasst viele praktische Tipps und Gastbeiträge. Besonders gut gefällt mir, dass sie es schafft, das Thema auch jenseits der ausgetretenen Pfade zu beleuchten – etwa, wenn sie (ganz im Sinne von Susan Sonntags wichtiger Essay-Sammlung „Über Fotografie¡) 44 Zitate rund um die Fotografie sammelt oder Gedanken zum Umgang mit Kritik niederschreibt.

Tilla Pe

Tilla Pe – „Bilder & Geschichten“ nennt sie die Unterzeile ihres Blogs, und das trifft es auch ganz gut. Ich schätze an ihr, dass sie das gefunden hat, was jeder Fotograf sucht – eine Bildsprache. Und wenn man ihre (meist wortlos geposteten) Bilder betrachtet und auf sich wirken lässt, unternimmt die Vorstellung eine Reise in die Geschichte, die Tilla inspiriert hat, und die in der Frage mündet: „Was spricht mich daran an?“ Und damit in den ersten Schritten zu einer eigenen Bildsprache.

Jean Pol Martins Wordpress

Jean Pol Martin bloggt über Erziehungswissenschaft und alles andere, das ihn interessiert. Er findet immer wieder spannende Videos, die philosophische Themen behandeln, fasst eigene Gedanken zusammen und berichtet über sein Engagement, beispielsweise in der Seniorenbildung im Internet. Was mich aber am meisten an Jean Pol fasziniert, ist die Art und Weise, wie er mit dem Web umgeht. Immer offen, greift er Diskussionen zu seinen Blogbeiträgen auf, um in neuen Beiträgen darauf zu antworten, und wirkt dabei auf mich wie ein ewig Suchender, der immer neugierig auf Input eingeht und ihn in seinem eigenen Bild verarbeitet. Der prototypische Wissenschaftler. Und ein Vorbild für diejenigen, die gerne welche sein würden.