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Ghostly Essentials Rarities One: Neun Stücke aus der DJ-Kiste

Musik & Audio Zuletzt aktualisiert: 27. März 2010 Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Schlagworte: Ghostly, Ghostly Essentials Rarities One, Mobius Band, Mp3

Es wird mal wieder Zeit für eine neue musikalische Entdeckung: das coole, kostenlos erhältliche Ghostly Essentials – Rarities One( (E-Mail-Adresse nötig, eine liebevoll zusammengestellte Sammlung von seltenen Aufnahmen aus dem Katalog des Ghostly-Labels.

Schöne DJ-Kleinode, aber lest (und hört!) selbst:

  1. Aeroc – „Daisy Chains“: Schönes, entspanntes Stück mit einem glockig perlenden Synthesizer und Pluckern im Hintergrund. Würden Smoothies aus Musik bestehen, so würden sie klingen.
  2. Audion – „Bend Her“: Was ganz Anderes. Der Beat rollt los, ziemlich straight, schon hundertmal so gehört. Dann werden langsam zerhackte Vocals reingemischt, eine HiHat tritt hinzu, viel mehr geschieht nicht. Geht dann plötzlich über in…
  3. Ben Benjamin – „Desk Has Been Tabled“: Mein Favorit auf dem Album. Der Synthie perlt, das Echo perlt zurück, dazu ein cooler Beat. Alles zu komplexen, sich stetig verändernden Strukturen zusammengebaut, immer wieder kommt ein rhythmisches Element hinzu, ändert den Charakter des Stücks, tritt wieder zurück oder wird von der nächsten Melodie überlagert.
  4. Matthew Dear – „Don't Go This Way“: Ein wimmernder Chor im Wettstreit mit einer sehr viel dominanteren männlichen Stimme.
  5. Michna – „Quadruple Gold Dipped“: Rhythmusbetontes Stück, das schön die Variationsbreite einer einfachen Sammlung nur weniger Beat- und Vocal-Versatzstücke aufzeigt, garniert mit einigen spacigen Laser-Effekten.
  6. Midwest Product – „Belgian“: Irgendwie unheilvoll, finde ich. Ein fieser Synhiesound löst sich langsam in einem treibenden Beat auf, bevor er ebenso unheilvoll zurückkehrt, nach Auflösung wartet, die schließlich in Form des Beats zurückkehrt. EIn ständiger Wechsel, stetiges Auf und Ab. Wie ein dunkler Schatten in der Disko.
  7. Mobius Band – „"The Loving Sounds Of Static (Junior Boys Remix Instrumental)“: Ich liebe die <a href="http://jorni.de/2008/05/25/mobius-band-zwischen-indiepop-und-ironie/" title="Beitrag über die Mobius Band”>Mobius Band einfach. Die Echo-Effekte sind Weltklasse, perlen sich in meinen Gehörgang, setzen sich dort fest. Dazu ein entspannter Beat, und zwischendrin ein Break zur Abwechslung. Bestehen gute Gerichte nicht immer aus wenigen Zutaten?
  8. Outputmessage – „Mettle“: Mein zweiter Favorit auf dem Album. Der zerhackte Beat erinnert mich irgendwie an Aphex Twin, nur viel softer. „Mettle“ heißt Mut/Courage, und so klingt das Stück auch. Forsch und aufgeweckt, kulminiert es in einem schönen Finale, in dem sich Klangschicht auf Klangschicht türmt, um dann wieder langsam abzusacken. Übrig bleibt der nackte Beat.
  9. The Sight Below – „Blown“: Manche Stücke liebt man schon für ihren Anfang. So wie dieses. Cineastisch! Dann ein Herzschlag, der immer lauter wird. Viel mehr geschieht nicht. Hypnotisch.